Barock im Erzbistum Paderborn
Bücher decken manchmal Geheimnisse auf. Wer meint, Barockkunst könne man nur im Süden erfahren, wird überrascht von der Vielzahl der Schätze und Kleinodien, die diese Epoche in Westfalen hinterlassen hat.

Zeitlich verzögert - wegen der Verunsicherung durch die Reformation und der nachfolgenden Katastrophe des Dreißigjährigen Krieges - entstand auch hier in allen Lebensbereichen ein Aufbruch, der verschüttete Sehnsüchte ansprach und erlahmte Hoffnung weckte: Licht kehrt in die Kirchen zurück, Weite und festlicher Glanz. In neuer Sinnlichkeit erfüllen göttliche Majestät und herzliche Innigkeit den Raum, Durchblicke und himmelöffnende Bilder lassen alte Glaubenslehren neu in die Seele dringen. „Grafschafter“ und „Fürstenberger Barock“, die Kunst der „Papen“, der „Sasse“, die Malerei Rudolphis und zahlreicher anderer, die nicht die Bekanntheit der großen Italiener und der süddeutschen „Asam“ erlangten, zeigen eine eigene, westfälische Ausprägung der Barockkunst, ohne deren Kenntnis das Bild der Epoche unvollständig bliebe.

Format 30 x 24 cm

mehr als 200 Farbfotografien von Stanislaus Kandula

Texte von Theodor Ahrens und Roman Mensing

Verlag: Bonifatius Paderborn 2011, Preis 39,90

ISBN 978-3-89710-495-2

 

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